Absatzmarketing oder kurz Absatz genannt
Konsumgütermarketing
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© 2009 Absatzmarketing oder kurz Absatz genannt
 

Konsumgütermarketing

Die Objekte des Konsumgütermarketings sind direkt an den Konsument gerichtete Produkte und werden von diesen Privathaushalten hauptsächlich direkt verbraucht. Damit befasst es sich mit einer anderen Gütergruppe als das Investitionsgütermarketing. Als Beispiele für Konsumgüter können Lebensmittel oder WC-Artikel genannt werden, die aufgrund ihrer Nutzungsdauer als kurzfristige Konsumgüter eingestuft werden. Es existieren aber auch langfristige Konsumgüter wie zum Beispiel PKWs oder Geschirrspüler. Beim Konsumgütermarketing fallen viele Ausgaben für Werbung an, die im Vergleich zu den Gesamtausgaben des Produzenten über den Durchschnitt liegen. Auch in die Markforschung und Imagepflege muss viel investiert werden. Die Gründe dafür liegen in den oftmals kürzeren Kaufentscheidungsprozess der Käufer bei Konsumgüter als bei Investitionsgüter. Dagegen fallen die Kosten für den Abschluss und der Aufrechterhaltung geringer aus. Das Konsumgütermarketing richtet sich also vor allem an den Konsument und muss deshalb zwischen den Gütern des täglichen Bedarfs, Güter des gehobenen Bedarfs und Spezialgüter für den Haushalt unterscheiden.

Konsumgütermarketing: Im Konsummarketing sind die Unterschiede groß

Es existieren aber noch weitere Unterschiede zwischen dem Konsumgütermarketing und der Vermarktung anderer Leistungen. Zu nennen wären dabei zum Beispiel die große Anzahl von Abnehmer oder das die Kaufentscheidungen immer Individualentscheidungen sind, die auch oftmals von Emotionen geleitet werden. Aus den genannten Gründen ist ein wichtiger Bestandteil des Konsumgütermarketings die Markforschung, damit das Kaufverhalten und Bedürfnisse der vielen Kunden analysiert werden. Daraus wird dann der Marketing-Mix abgeleitet. Die genutzten Marketinginstrumente sind vor allem das Produkt, die Kommunikation und der Preis. Aber auch die verschiedenen Wege der Distribution zählen dazu. Auf dem Markt der Konsumgüter existieren viele Güter die sich ähnlich sind und durch vorhandene Standards ist es dem Kunden möglich die Produkte miteinander zu vergleichen. Deshalb wird beim Konsumgütermarketing angestrebt einen Markenbegriff zu prägen, damit die Wiedererkennung steigt. Wichtig ist dabei mit Hilfe des Marketings ein Image für die Marke zu erzeugen mit dem sich der Kunde identifiziert und das Produkt von der vorhanden Konkurrenz hervorhebt.

Konsumgütermarketing: Beim Konsummarketing bestimmt der Preis das Produkt

Der Preis spielt bei der Vermarktung von Konsumgütern eine wichtige Rolle. So wird oft mit gebrochenen Preise wie 4,95 € gearbeitet in der Annahme der Kunde beachtet die 4 und nicht die Nähe zur 5. Die Kunden von Konsumgütern reagieren sehr sensibel auf Preiserhöhungen, da es genug Ausweichprodukte, Substitutionsprodukte, gibt. Wie bereits anfangs aufgeführt unterscheidet man zwischen Gebrauchs- oder Verbrauchsgüter. Welche Güter das Unternehmen herstellt und vertreibt entscheidet über die Produkt-, Kommunikations- und Preispolitik. Man unterscheidet zwischen einer Massenmarktstrategie und einer Präferenzstrategie. Bei der erst genannten Strategie werden eher niedrige Preise und Standardprodukte entwickelt während die andere Strategie auf Individualität der Produkte abzielt und damit höhere Preise verbunden sind.

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